Qualifizierungsmodul

Arbeitswelt 4.0

Im ersten Qualifizierungstag wird das Thema "Arbeitswelt 4.0" aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: renommierte Stimmen von Sozialpartnern und aus der Wissenschaft geben einen Einblick in die Trends, Gestaltungsmöglichkeiten und Beschäftigungsverhältnisse in der Arbeitswelt der Industrie 4.0.

9:00-09:30 │ Einführung 

Jan Balcke, Airbus 

9:30-11:00 │ Arbeit 4.0 – Trends und Gestaltungsmöglichkeiten 

Dr. Detlef Gerst, IG Metall Vorstand 

11:30-13:00 │ Gestaltungsoptionen digitaler Arbeit 

Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen, TU Dortmund 

14:00-15:30 │ Digitalisierung und Arbeitsmarkt 

Prof. Dr. Oliver Falck, ifo-Institut 

16:00-16:30 │ Beschäftigungsverhältnisse in der Industrie 4.0 

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Universität Hohenheim 

16:30-17:00 │ Gesamtbetriebsvereinbarung zu Industrie 4.0 

Dr. Volker Subatzus u. Jan-Marcus Hinz, Airbus 

17:00-17:30 │ Abschluss 

Jan Balcke, Airbus 

 

Weiterführende Empfehlungen:

Veranstaltungsdauer

Mi, 26.04.2017 –
09:00 bis 17:30

Referent(en)

Dr. Detlef Gerst ist Vorstand der IG Metall im Ressort Zukunft der Arbeit. Er arbeitete nach dem Studium der Sozialwissenschaft seit 1993 am Soziologischen Forschungsinstitut der Universität Göttingen und promovierte sich 2005 zum Dr. disc. pol. an der Universität Göttingen. 2005 wechselte er in das Institut für Fabrikanlagen und Logistik an der Universität Hannover und 2008 als Referent zum Vorstand der IG Metall in Frankfurt am Main in das Ressort Arbeitsgestaltung und Gesundheitsschutz. Heute ist er für die Themenfelder Gesundheitsschutz und Gestaltung von Produktionssystemen zuständig.

Prof. Dr., Dipl.Wirtsch.Ing., bis Frühjahr 2015 Inhaber des Lehrstuhls Wirtschafts- und Industriesoziologie TU Dortmund, seitdem Seniorprofessor an der TU Dortmund. Zuvor war er als Sozialwissenschaftler am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. München (ISF München) und an der TU Darmstadt beschäftigt. 

Sein aktueller Arbeitsschwerpunkt umfasst Fragen der sozialen, organisatorischen und personellen Konsequenzen der Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0). Er ist Visiting Professor an verschiedenen ausländischen Universitäten und Mitglied nationaler und internationaler innovationspolitischer Beratungsgremien. Unter anderem ist er sozialwissenschaftliches Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Plattform Industrie 4.0

Prof. Dr. Oliver Falck ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Innovationsökonomik, an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und leitet das Zentrum für Industrieökonomik und Neue Technologien am Münchener ifo Institut- Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität Muenchen e.V. Er ist zudem Programmdirektor des CESifo Forschungsnetzwerks, dem weltweit zweit-größten Ökonomen-Netzwerk, und leitet das ifo-LMU Economics & Business Data Center (EBDC). Er hat an der TU Bergakademie Freiberg promoviert und an der LMU München habilitiert. Oliver Falck hat in den führenden wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert und ist Mitherausgeber des vielverkauften ‚Handbook of Research on Innovation and Entrepreneurship‘. Er berät regelmäßig Landes- und Bundesministerien, die EU Kommission, Verbände und Unternehmen zu innovationspolitischen Fragestellungen und zu den Wirkungen der Digitalisierung.

Sabine Pfeiffer ist Soziologin und lehrt als Professorin an der Universität Hohenheim. Pfeiffer beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation. Für sie ist Arbeit ein zentraler Teilhabe- und Vergemeinschaftungsmodus der Gesellschaft. Sie forscht und lehrt deshalb unter verschiedenen Perspektiven dieses Aspektes. Die konzeptionellen und empirischen Arbeiten haben dabei einen arbeits- und industriesoziologischen Schwerpunkt mit Anleihen in der Technik-, Organisations- und Wissenssoziologie. Ihre Forschungen beziehen sich aber auch auf den Wandel von Arbeit und Informatisierung sowie auf Innovationsprozesse und auf Ernährungsarmut.

Videobeitrag von Prof. Dr. Sabine Pfeiffer

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer zu Beschäftigungsverhältnissen in der Industrie 4.0